Jul

28

2012

Garagenbau: auf den Nachbarn Rücksicht nehmen

Abgelegt in Allgemein

Garagenbau: Praktische Tipps für Bauherren
Viele Autofahrer haben den Traum, keinen Parkplatz mehr suchen zu müssen. Eine Garage vor dem Haus bietet sich natürlich an und dabei steht das Auto dann trocken und sicher. Wer allerdings eine Garage bauen möchte, der muss einiges beachten. Viele überlegen alleine bereits deshalb den Bau einer Garage, nachdem die Zahlen von Diebstahl am Auto, entwendeten Gegenständen aus dem Auto und gestohlene Fahrzeuge sehr hoch sind. Doch es handelt sich nicht nur um eine sinnvolle Investition zum Schutz vor Kriminalität, denn das Auto ist auch vor Nagern und vor der Witterung geschützt. Es ergeben sich auch geldwerte Vorteile, die sich bei der Kfz-Versicherung bei den Prämien niederschlagen. Zusätzlich wird auch Stauraum für Werkzeug und beispielsweise Gartengeräte durch die Garage gewonnen.

Was ist bei dem Bau zu beachten?
Wer eine Garage plant, sollte dies sorgfältig machen und sich dafür Zeit nehmen. Bei dem Grundstück sollten mehrere Möglichkeiten in den Lageplan gezeichnet werden. Während eine öffentliche Parkbox die Maße 5 mal 2,5 Meter hat, kann ein Privatparkplatz ruhig etwas breiter sein. Dabei kann die Breite von dem eigenen Fahrzeug gemessen werden und am besten mit offenen Türen. Zusätzlich schadet auch eine gewisse Platzreserve nicht, damit auch einmal ein größeres Auto Platz findet. Es ist dabei immer nützlich, wenn zusätzlicher Stauraum geschaffen wird. Fahrräder oder Gartengeräte sollten beim Rangieren schließlich nicht beschädigt werden. Auch kann es nicht Schaden den oder die Nachbarn von seinem Vorhaben zu informieren, wobei es dabei weniger um Nachbarrecht geht, sondern um ein weiterhin gutes Verhältnis zu den Nachbarn.

Die Garagen-Zufahrt
Der Stellplatz sollte zu Fuß und auch mit dem Auto gut erreichbar sein. Dabei kann empfohlen werden, dass der Parkplatz gut beleuchtet nah am Haus geplant wird. Eine Zufahrt ohne Kurve ist gut einsehbar, leicht zu befahren, es wird wenig Platz verbraucht und vor der Garage gibt es noch eine Abstellfläche.

Die Dachform
Sehr viele Garagen haben ein Flachdach, wobei im Prinzip alle Dachformen möglich sind. Oft ist es vorgeschrieben und auch sinnvoll, dass anfallender Niederschlag auf dem Grundstück versickert oder in Regentonnen aufgefangen wird. Ansonsten steigen die Abwassergebühren, weil die versiegelte Grundstücksfläche wächst.

Der elektrische Garagentorantrieb
In der heutigen Zeit sind die elektrischen Torantriebe überwiegend Standard. Dabei ist der Antrieb nicht nur komfortabel, sondern auch sicher. Der Motor stoppt sofort, wenn ein Hindernis wie beispielsweise ein Ball das Tor trifft. Ein Einklemmen beim Tor ist fast unmöglich und mit einer mechanischen Aufschiebsicherung sind die Tore auch vor Einbruch sicher.

Die Abstandsflächen
Auch Nebengebäude und Garagen sind privilegiert als Abstandsflächen. In den einzelnen Bundesländern sind die Regelungen sehr verschieden und deshalb muss bei den einzelnen Bundesländern auf die Bauordnungen verwiesen werden. Dabei haben alle eines gemeinsam und zwar, dass gestattet wird, dass eine Garage an der Nachbargrenze unmittelbar errichtet werden darf. Bis zu einer gewissen Größe sind diese zum Teil auch genehmigungsfrei.

Was ist noch zu beachten?
Viele wünschen sich eine Garage, weil im Lack weniger Rost ist, weil die Autoversicherung günstiger ist und weil es keine Parkplatzsuche mehr gibt. Der Lageplan von dem Grundstück wird dann ausgemessen, bevor mit dem Bau begonnen wird. Im Anschluss sollte der Platzbedarf der Garage ermittelt werden. Eine Baugenehmigung wird fällig, bevor losgelegt werden kann. Die Baubehörde legt viel Wert darauf, dass die Bauart zum Haus passt.

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar dazu schreiben: